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<pre>Nach nur einem mageren Dreier aus den vorherigen sechs Spielen (bzw. 5 von möglichen 18 Zählern) kam dem HSV der jährliche Sieg gegen Dortmund gerade recht: Die Gefahr einer neuerlich aufziehenden Krise wurde mit dem 3:1-Triumph zumindest vorläufig vom Tisch gewischt.  <p> Die vielen Vorschusslorbeeren für das neue Macher-Duo um Manager Christian Heidel und Trainer Markus Weinzierl scheinen demzufolge endgültig aufgebraucht.  <p>  Nur wie? Sein offensives 4-3-3-System mit einer hochstehenden Abwehrreihe, die sich mit einfachen hohen Bällen aushebeln lässt, steht seit Wochen zur Diskussion. <p> Zumindest stimmt bei den in der Vergangenheit oftmals kritisierten Wolfsburgern die Einstellung und die Moral. Ausgerechnet jene Eigenschaften, die ihnen immer wieder abgesprochen wurden. <p>  Das lässt sich auch statistisch belegen: In der kurzen Korkut-Ã„ra sank die Anzahl an zugelassenen Torschüssen (von 13,3 auf 11,1 pro Partie), Torchancen (von 5,4 auf 4,8) und Gegentoren (1,3 auf 0,75). Dagegen stieg die Verwertung der Torchancen deutlich an (von 16,5 auf 29,2 Prozent).  </pre>


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<pre>Der „Dreier“ in Augsburg war zugleich etwas Besonderes: Es war der erste Stuttgarter Auswärtssieg in dieser Saison — und das im 1Versuch! „Ich bin sehr froh über den Sieg. Auch weil die Mannschaft wieder Charakter gezeigt hat“, sagte Siegtorschütze Mario Gomez.  <p> In 20 Partien ging hingegen der Gastgeber als Sieger vom Platz, acht Mal trennten sich die beiden Kontrahenten mit einem Unentschieden.  <p>  Der 48-Jährige selbst kann die Kritik dagegen nicht nachvollziehen: „Bayern ist die einzige Mannschaft in Europa, die ihre Spielweise auf das Spiel des Gegners einstellen kann. Wir können nicht einfach aus der Aktivität in Passivität wechseln.“ <p> Nach fünf Pleiten zum Auftakt machte der Revier-Klub zwar mit einer zwischenzeitlichen Serie ein paar Meter gut; diesem Aufschwung ging dann aber bereits reichliche vier Wochen vor der Winterpause schon wieder die Puste aus. <p>  Während die TSG mithilfe einer Serie von neun Liga-Spielen ohne Niederlage wieder um die Champions League mitmischt, geht es für den VfB plötzlich um eine Teilnahme an der Europa League.  </pre> 


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<pre> Bremens Trainer Florian Kohfeldt legte großen Wert darauf, festzuhalten, dass auch der Rest der Mannschaft gegen Dortmund eine gute Leistung gezeigt habe. „Ich bin heute sehr zufrieden. Das hat richtig Spaß gemacht.“  <p> Unser Tipp lautet: Bremen feiert im 30. Bundesliga-Heimspiel gegen Hannover 96 den 2Sieg!  <p>  Der „Dreier“ in Wolfsburg war jedoch nicht auf eine spielerische Glanzleistung zurückzuführen, sondern auf Gnabry, Glück und das Unvermögen des VfL. <p>  Kein Wunder also, dass der Hertha die Gästerolle beim letzten Darmstädter Bundesliga-Auftritt am Böllenfalltor nun nicht gerade gelegen kommt. Erst recht, weil die Hauptstädter dort – anders als die Hessen – einiges zu verlieren haben… <p>  Das ist eine hochbelastete Position bei der Art und Weise, wie wir Fußball spielen, wie wir gegen den Ball arbeiten. Sie müssen jedes Ding verteidigen und müssen immer nach vorne umschalten.“ – erklärt Schmidt den hohen „Verschleiß“ an Defensivkräften bei Mainz.  </pre>


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<pre> Personell sind neben den Langzeitverletzten einige Akteure fraglich. So klagte beispielsweise Daniel Didavi gegen Dortmund über Kniebeschwerden und musste ausgetauscht werden.  <p> Zu diesen Mustern gehört es traditionell auch, dass die Spieler mit einer Art Realitätsverweigerung auf die dürftigen sportlichen Leistungen reagieren — so wurde die Schlappe in der Hauptstadt nahezu einhellig als das Resultat eines unglücklichen Spielverlaufs kommentiert.   <p> So zum Beispiel auch schon am 30. Spieltag im Heimspiel gegen den FC Augsburg. <p>  Dies lässt insbesondere auch der direkte Vergleich mit der TSG Hoffenheim erahnen, die dem deutschen Rekordmeister vor wenigen Wochen beim 2:0-Erfolg vor heimischer Kulisse bekanntlich bereits zum wiederholten Male erfolgreich in die Parade fuhr.  <p> Dabei profitierten die Hessen zwar auch von den regelmäßigen Ausrutschern der Konkurrenz aus Leverkusen, Leipzig oder Hoffenheim, aber ohne ihre eigene Effizienz hätten sie es nicht so weit gebracht.  </pre>


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<pre> „Es war ein überzeugender Heimsieg, nicht mehr und nicht weniger. Wenn wir unser Ziel Europa erreichen wollen, dann darf dieses Spiel auch kein Grund sein, völlig durchzudrehen. Wir müssen gut regenerieren, gut schlafen und dann gegen Stuttgart so weitermachenâ€, hielt Kohfeldt den Ball flach.  <p> Angesichts dieser Entwicklung ist es umso betrüblicher, dass es die Mannschaft abermals versäumte, halbwegs überzeugende Eigenwerbung zu betreiben: Das spielerische Niveau gegen den FC Ingolstadt wurde allenfalls dem traurigen Tabellenplatz der Gäste gerecht.  <p>  Auch wir gehen nicht von einem Sieg der Düsseldorfer aus, doch trauen ihnen sehr wohl einen erneuten Punktgewinn zu. Dementsprechend könnte sich eine „doppelte Chance“-Wette anbieten, bei der darauf gewettet wird, dass eine Mannschaft nicht verliert. <p>  Video: Mit einem Doppelpack avancierte Anthony Ujah zum Matchwinner in Mainz. (Quelle: YouTube/Werder Bremen TV)  <p> Zuletzt gab es eine 0:2-Pleite bei Bayer Leverkusen und davor ein 1:1 bei der TSG Hoffenheim.  </pre>


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